Monero

Die Kryptowährung Monero ist bereits seit dem Jahre 2014 auf dem Markt und verfolgt seitdem die Stärkung der Anonymität deren Nutzern sowie den individuellen Schutz der Privatsphäre. Monero basiert – wie auch der Bitcoin – auf dem System der Blockchain, ist jedoch deutlich weniger transparent. Die Abkürzung von Monero lautet XMR und der Coin lässt sich aufgrund seines vereinfachten Algorithmus wesentlich effizienter schürfen als andere Kryptowährungen. Funktionell basiert Monero auf einer klassischen Blockchain mit einer Block Time von nur 2 Minuten – diese wird durch die Proof of Work überwacht und weitergeführt. Der von diesem Altcoin genutzte Hash-Algorithmus ist der sogenannte CryptoNight. Dank dieses eher seltener anzutreffenden Algorithmus ist Monero weniger rechenintensiv, dafür jedoch vergleichsweise speicherintensiver. Zum aktuellen Stand (Juni 2019) verfügt Monero über eine Marktkapitalisierung in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro – derzeit befinden sich zudem rund 17 Millionen Monero Coins im Umlauf. Gemessen an ihrer Marktkapitalisierung handelt es sich bei Monero folglich um die derzeit dreizehnt größte Kryptowährung weltweit. Im nun Folgenden sollen einmal Zahlungs- und Investitionsmöglichkeiten, die historische Kursentwicklung sowie Chancen und Risiken von Monero einmal näher durchleuchtet werden.

XMR
Monero
% 1h
0.10
% 24h
1.12
% 7d
0.55
EUR
77.89
USD
86.44
GBP
71.00

Monero als Zahlungsmittel und Investition

Monero wird bisweilen vor allem im Bereich Online-Gaming als Zahlungsmittel genutzt. Darüber hinaus fungiert der Altcoin vor allem als Investitionsmöglichkeit. So kann Monero aktuell auf vielen Kryptowärungsplattformen mittels Euro oder einer anderen Kryptowährung gekauft, verwahrt oder wieder verkauft werden.

Um den Monero als potenzielle Investitionsmöglichkeit lukrativ zu machen, wurde Schaffung neuer Coins pro Jahr begrenzt. Die Menge der pro Block neu generierten Monero Coins fällt dabei von Block zu Block, wobei ab einer geschaffenen Geldmenge von 18,132 Millionen XMR (voraussichtlich im Jahr 2022 erreicht) ein festes Minimum erreicht wird. Mit diesem soll dann bis etwa zum Jahr 2040 nur noch ein niedrigerer Zuwachs auf rund 21 Millionen XMR Münzen möglich sein.

Die Kursentwicklung von Monero

Betrug der Kurswert des Monero kurz nach seinem ICO im Jahre 2014 noch wenige Cents, schnellte dieser im August 2017 zunächst auf bis zu knapp unter 120 Euro hinauf, bevor dieser in einer zweiten, exorbitanten Kursrallye im Januar 2018 sein bisheriges Allzeithoch von über 450 Euro je Coin erreichte (damit legte Monero in knapp einem Jahr um fast 1.000 Prozent zu!). Kurze Zeit später korrigierte sich der Kurs von Monero wieder, bevor dieser im Januar 2019 einen Tiefstand von etwas über 37 Euro pro Coin erreichte – seitdem befindet sich der Kurs von Monero wieder in einem deutlichen Aufwind und beläuft sich Ende Juni 2019 auf ca. 95 Euro je Monero Coin.

Ob weitere wichtige Kursmarken, die auch eine psychologisch wichtige Barriere darstellen können, in nächster zeit geknackt werden, bleibt abzuwarten. Wie bei allen Kryptowährungen kann sowohl ein kräftiger Hype nach oben einsetzen, wie auch ein starker Kursrutsch. Den meisten digitalen Währungen ist schließlich vor allem die große Volantilität gemein, die für riesige Gewinne wie auch große Kursverluste sorgen kann.

Chancen und Risiken von Monero

Zum einen findet der Monero vor allem in Game-Shops eine immer größere Akzeptanz, zum anderen könnte die Nachfrage schon aufgrund des sich in Zukunft verknappenden Angebots an Monero noch deutlich erhöhen. Für Investoren, die gegenüber großen Gewinnchancen auch ein höheres Risiko in Kauf nehmen, dürften aber vor allem die bereits angesprochenen starken Kursbewegungen den Ausschlag geben. Selbst Kurszuwächse oder -verluste im zweistelligen Prozentbereich an nur einem Tag waren in der Vergangenheit möglich.

Potenzielle Anleger sollten bei Monero (wie auch bei alternativen Investments in Kryptowährungen) jedoch Vorsicht walten lassen, da es sich auch hier um ein hochspekulatives Finanzinstrument handelt, das im schlimmsten Fall auch mit einem Totalverlust einhergehen kann.