Fidelity Investment Studie: Wachsendes Interesse von institutionellen Investoren an Kryptowährungen

Fidelity Investments ist einer der größten Vermögensverwalter der Welt mit einer Vielzahl eigener Fonds, zudem ist das US-Unternehmen als Anlageberater, Online-Broker und Börsenmakler tätig. Laut einer aktuellen Pressemeldung vom 2. Mai 2019 wurden jüngst die Einstellungen von institutionellen Investoren gegenüber digitalen Vermögenswerten wie Kryptowährungen untersucht. Das Ergebnis: Inzwischen ist das Interesse auch bei ihnen gewachsen und ein großer Teil hat bereits in sie investiert oder hat dies zumindest für die nächsten fünf Jahre in Planung.

Kryptowährung als digitale Vermögensanlage

Unter den befragten Institutionellen Anlegern – zu denen Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften oder Wertpapier und Forex-basierte Pensionskassen von Unternehmen gelten – gaben 22% an, bereits Erfahrungen mit Investments in digitale Vermögenswerte zu haben. Die meisten davon wurden innerhalb der vergangenen drei Jahre getätigt. 40% der Befragten gaben zudem an, sie wären gegenüber Investitionen in Kryptowährungen und andere Digitale Werte in den nächsten fünf Jahren offen.

Um die Einstellungen von Institutionellen Investoren gegenüber den Digitalen Vermögenswerten wie Bitcoin, Ethereum oder Litecoin besser zu verstehen, wurden im Rahmen der Studie mehr als 400 institutionellen Anleger aus den USA befragt. Innerhalb der Befragung durch Fidelity Investments gaben 47% an, dass Digitale Assets durchaus einen Platz in ihren Investment Portfolios haben oder in Zukunft haben könnten. Die Vorstellungen wie dies passieren könnte, gingen aber weit auseinander:

  • 72% der Befragten gaben an, dass sie Investment Produkte kaufen würden, die Digitale Vermögenswerte beinhalten
  • 57% würden den direkten Kauf von Kryptowährungen bevorzugen
  • 57% würden hingegen ein Investment Produkt vorziehen, das Digital Asset Unternehmen hält

Tom Jessop, Präsident von Fidelity Digital Assets ergänzt dazu, dass das Interesse längst nicht mehr nur von Pionieren wie Crypto Hedgefonds ausgeht, sondern inzwischen auch von eher traditionellen Institutionellen Investoren wie Family Offices und Stiftungen.

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