Verluste mit Kryptos: Auch Profis können sich verspekulieren

Die Kryptowährungen haben viele Menschen vermögend und einige sogar sehr reich gemacht. Gleichzeitig muss von seriöser Seite aber immer wieder auch auf die Risiken aufmerksam gemacht werden, welche Investments in Bitcoin, Ethereum und Co. mit sich bringen. Vom Verlust eines Teils des eingesetzten Kapitals bis zum Totalverlust ist alles möglich. Gerade bei vergleichsweise jungen und unbekannten Coins steigt mit der eventuellen Chance auf gigantische Kurssprünge natürlich auch das Risiko auf ebensolche Verluste. Verspekulieren können sich dabei nicht nur Einsteiger sondern auch echte Finanzprofis, wie ein aktueller Artikel auf den Seiten des Handelsblatts zu Softbank-Gründer Masayoshi Son und seinen Bitcoin-Investments bestätigt.

Masayoshi Son, 2008

Masayoshi Son, seines Zeichens Gründer und CEO von Softbank, einem Telekommunikations-, Medien- und Investmentkonzern, soll sich laut dem Handelsblatt Bericht seinerzeit mit dem Kauf und Verkauf von Bitcoins verspekuliert haben. So soll er nahe des Höchstandes eingekauft und die Kryptowährung dann bei tieferen Kurständen mit einem Verlust von rund 130 Millionen US-Dollar wieder abgestoßen haben.

Für die meisten Menschen ein nahezu unvorstellbar großer Betrag, doch für Son ein durchaus verschmerzbarer Verlust. Schließlich hat er seine Firma Softbank – vor allem mit frühen und damit sehr lukrativen Beteiligungen an Technologieunternehmen wie Alibaba, Yahoo Japan oder Uber – zu einem der größten Unternehmen der Welt gemacht. Im Sommer 2018 stand Softbank laut Forbes Liste mit einem Umsatz von über 82 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von über 9 Milliarden US-Dollar immerhin auf Platz 39 der weltgrößten Unternehmen. Das Privatvermögen von Masayoshi Son wird auf fast 24 Milliarden US-Dollar geschätzt, was ihm den Titel des reichsten Mannes in Japan eingebracht hat.

Der original Artikel „Der Softbank-Gründer verlor 130 Millionen Dollar mit Bitcoins“ vom 23. April 2019 ist auf Handelblatt Online zu finden (Die externe Seite öffnet in einem neuen Fenster).

Foto: Masaru Kamikura from Japan [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

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