IWF zeigt Interesse an Kryptowährungen

Gemeinsam mit der Weltbank hat der Internationale Währungsfonds (IWF) ein eigenes Blockchain-System der Kryptowährung „Learning Coin“ präsentiert. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich dabei noch nicht um ein klassisches Zahlungssystem sondern einem ersten Gehversuch in diesem Bereich, bei dem das Verstehen der Technologie im Vordergrund steht. Der Learning Coin wird dabei nur innerhalb der Organisationen verfügbar sein und keinen Geldwert zum Kaufen von Produkten oder Dienstleistungen besitzen. Dennoch beweist der Vorstoß des IWF, dass auch hier ein großes Zukunftspotential in den alternativen Digitalwährungen gesehen wird.

Wie unterschiedlichste Medien unter Berufung auf eine Veröffentlichung des IWF berichten, steht hinter dem Vorstoß die Erkenntnis, dass Kryptowährungen, Krypto-Assets sowie weitere Verwendungen der Blockchain-Technologie in Zukunft wohl weiter wachsen werden. Die eigenen digitalen Lern-Münzen sollen dabei helfen, die Wissenslücke zwischen traditionellen Aktoren wie Gesetzgebern und Ökonomen auf der einen Seite wie den Entwicklern und Nutzern von Blockchain und Kryptos zu schließen. Wie Endnutzer über über die Zukunft von klassischen Währungen und Kryptowährungen denken, konnte der Internationale Währungsfonds jüngst erst anhand einer eigens durchgeführten Umfrage auf Twitter erfahren:

 

 

Mehrere Zehntausend Internetnutzer namen an der (allerdings nicht repräsentativen) Umfrage teil, in der gefragt wurde, wie und mit was in fünf Jahren wohl das Mittagessen bezahlt wird. Während nur 8% die Auswahl „Bargeld“ und 9% „Per Bankkarte“ anklickte, tippten bereits ganze 27% auf Zahlungen per Smartphone und mit 56% mehr als die Hälfte auf die Zahlung per Kryptowährung.